Die Region Salento wird von dem Stück Italien gebildet, das den Stiefelabsatz darstellt. Zwischen zwei Meeren, dem Jonischen im Westen und der Adria im Osten, gelegen, ist die Küste ca. 250 km lang. Streckenweise ist sie felsig und zerklüftet, anderswo findet man flache Sandstrände vor.
Im Lauf der Geschichte wurde der Osten dieser Gegend mehrfach erobert: Griechen, Byzanthiner und Piraten hinterließen ihre Spuren. Die ersten Einwohner, die Messapen, kamen aus Illyrien, in Kleinasien, und waren für ihre Pferdezucht berühmt.
Salento ist eine Halbinsel im Südosten Apuliens.
Geografisch betrachtet entspricht die Gegend dem antiken Machtbereich Otrantos und umfasst daher die gesamte Provinz Lecce, mit 97 Gemenden und 39 kleinen Dörfern. Sie liegen eingebettet in das Grün der jahrhundertealten Olivenhaine, der Tabakpflanzungen und Weinberge. Enge, kurvige Straßen verbinden die Ortschaften. In jeder spricht man einen anderen Dialekt, in einigen sogar Griechisch.
Dazu gehört außerdem fast die gesamte Provinz Brindisi und ein Teil der Provinz Taranto, einer Linie folgend, die sich von Taranto bis Ostuni erstreckt. Im Südern bildet die natürlice Begrenzung das Kap von Santa Maria di Leuca, zwischen dem Golf von Taranto (Jonisches Meer) und dem Kanal von Otranto (Adira).
Ein besonderer Aspekt dieser Region ist ihre reiche Flora: Circa 1400 verschiedene Arten an Blütenpflanzen gibt es hier.
Salento: Ein Fleck Erde, in dem sich Kulturdenkmäler, Architektur und eine Geschichte voller Traditionen mit atemberaubender Naturschönheit und einer unvergleichlichen Gastfreundschaft verbinden - in einer verzauberten Atmosphäre.
Sonne, Meer und Wind. Es ist die Natur, die zuerst beeindruckt, wenn man in diesem Landstreifen zwischen zwei Meeren ankommt. Das Herz des Salento stellt die Provinz Lecce (das barocke ?Florenz des Südens?) dar, dann erreicht es einen Teil der Provinz Brindisi an der Adria und der Provinz Tarent am Ionischen Meer. Bald entdeckt man die Städte und Dörfer des Hinterlands, Juwelen in dem einzigartigen Stil, den der Barock von Lecce darstellt. Sie weisen Spuren der Messapier und des salentinischen Griechenlands auf, das in der Sprache, den Gesängen und den Festen die antike Kultur der Magna Graecia bewahrt. Die Freunde des Surfings, des Kite-Surfings und des Windsurfings geben sich unvermeidlich ihr Stelldichein an den längen Stränden gegenüber den Alimini-Seen, und die Anhänger des Tauchsports haben lediglich die Qual der Wahl zwischen den ausgerüsteten Zentren und den bezaubernden Wassertiefen der ionischen Küste und der zwischen Otranto und Santa Maria di Leuca.

Küste des Salento
Die Küste des Salento zeichnet sich durch eine große Unterschiedlichkeit der Landschaften aus. Sie reichen von den Stränden mit hellem und sehr feinem Sand an der Strandpromenade von Santa Cesarea bis zu berühmten Grotten wie die von Castro: Grotta Romanelli, eine der bedeutendsten prähistorischen Stätten Italiens und Grotta Zinzulusa, die ?Perle der Grotten", deren Name vom Dialektwort ?zinzuli" (Fetzen) abgeleitet ist, mit dem die Fischer ihre wunderschönen Stalaktiten und Stalagmiten bezeichneten Zur Liste
Barock in Lecce
Der Barockstil behauptete sich in Apulien während der Gegenreform aufgrund des Willens der römischen Kirche, ihre Symbole prunkvoll zur Schau zur stellen. Der Barock in Lecce und in Nardò hat seine ganz besonderen Merkmale, die ihn vom Barockstil in anderen Gegenden unterscheiden. Seine Besonderheiten haben ihren Ursprung in der Verwendung des bernsteinfarbenen Steins aus Lecce und in den Verzierungen, um die Strukturen, an denen sie angebracht sind, zu verdecken Zur Liste
Salentinisches Griechenland
Im Süden Apuliens, im Herzen des Salento, schlossen sich neun Gemeinden zusammen, um zu retten, was von der uralten Grika-Kultur übrig geblieben ist. In dieser Gegend des Salento sind noch Spuren der Grika-Sprache lebendig, die seit der Zeit der Magna Graecia und der Basilianerkloster gesprochen wurde. Die Basilianermönche wurden auf Befehl des Papstes nach dem Trienter Konzil versprengt. Zur Liste